Eva Maria Teja Mayer

Lampigasse 15/4-5
1020 Wien
t: +43(0)1 / 3327490
f: +43(0)1 / 3327423
m: +43(0)664 / 523 11 71
evamariateja@yahoo.de
www.evamariateja.com
 

Lebenslauf

Geboren am 7. Oktober 1962 in Wien
Nach der "westlichen" Schulausbildung (1980 Matura an einem humanistischen Gymnasium, ab WS '80/81 Inskription an der Universität Wien - Alte Geschichte und Altertumskunde, Geschichte, Klassische Archäologie, Orientalistik; Sprachkurse in Französisch, Italienisch und Spanisch; 1988 Sponsion zur Magistra der Philosophie)
Intensive Auseinandersetzung mit dem östlich-asiatischen Kulturkreis ("alternative", "östliche" Ausbildung: ab 1995 Besuch von Kursen und Seminaren über alternative Heiltechniken, Energiearbeit und Psychologie in Österreich und Deutschland; ab 1998 Kurse in Taiji und Quigong bei Meister Wang in Wien; 1999 - 2002 Ausbildung in alternativen Heilmethoden und Energietechniken bei Meister Shahin in Wien sowie bei Swami Kaleshwar im Ashram von Penukonda in Andhra Pradesh in altindischen Heiltechniken und Mantrashastra; Arbeit mit Mantren und Yantren; ab Frühjahr 2002 Kurse in Sanskrit und Vedanta in Bangalore/Karnataka und im Ashram von Gurukulam in Tamil Nadu);
Ab 1997 (fußnotenfreie) schriftstellerische Tätigkeit sowie Lesungen, Vorträge und Workshops für Kinder und Erwachsene in Österreich, Deutschland, Serbien-Montenegro und Indien (Karnataka, Andhra Pradesh, Tamil Nadu)
Bisherige berufliche Tätigkeiten:
Freie Mitarbeit bei Ausgrabungen (Carnuntum, Aguntum), Meinungsumfragen und Ausstellungen, Jobs als Bibliotheksaushilfe, Übersetzerin und Illustratorin (Missionszeitschrift "Weite Welt"), Verkäuferin, Nachhilfelehrerin, Kindermädchen, Zeitungs- und Zettelverteilerin.
Derzeitige Beschäftigungen:
- Geschichtenschreiben
- Lesungen, Vorträge und Workshops an Schulen und anderen Bildungsinstitutionen, in spirituellen Zentren und bei mir zu Hause
- Telefonverkauf bei der Tageszeitung "Der Standard"

Sie schreibt mit Lust und Liebe historische Kinder- und Jugenderzählungen, phantastische und religiöse Geschichten für Kinder und Erwachsene sowie Bilderbuchtexte.
Ihre bevorzugten Themen: spirituelle Fragestellungen, Weltreligionen in ihrem jeweiligen Kontext, Kennenlernen von verschiedenen Kulturen, der Umgang mit "anderen", "fremden" Traditionen, soziale Integration und Umweltfragen.

Honorare

€ 150,- pro Lesung
Fahrt- und Übernachtungsspesen

Workshops auf Anfrage

Themenvorschläge für Lesung/Diskussion:

Anlässlich des 'Internationalen Jahr des Waldes 2011':
Illegale Abholzung und Holzschmuggel in der Himalaya-Region Kaschmir

  1. Geschichte/Politik/Religion(Islam): Kaschmir und Pakistan
  2. Österreichische Geschichte: NÖ & Salzburg ('Österreichische Geschichte erzählt: NÖ & Salzburg, Historische Erzählungen, erschienen bei Öbv& htp/G&G, Wien 2005)
  3. Südindien: 'Rückenwind für Vayu. eine Geschichte aus Indien', Lilla Gorilla Bd.23, beim österr. Buchklub, Wien 2003. 'Cybertour' und aufbereitete pädagogische Begleitmaterialien auf der Homepage des Buchklubs unter

http://www.buchklub.at/Unterrichtsimpulse/Sekundarstufe-1-2/Unterrichtsmaterialien-zu-Buchklub-GORILLA_NEU/Band-30-bis-21/Rueckenwind-fuer-Vayu.html

Interview

Was bedeutet für Sie LESEN?

Lesen ist für mich mit dem Schreiben eng verwandt, auch Lesen bedeutet für mich Erfahrungen und Wissen sammeln, Neues kennenzulernen, mich selbst und meine Umwelt besser verstehen zu können. Zum Unterschied vom aktiven Schreiben (da bin ich selber kreativ und erschaffe eigene Welten) ist für mich Lesen eine zunächst passive Tätigkeit, bei der ich Inhalte und Informationen aufnehme - ich lasse mich von einem Buch "führen", hin und wieder auch ver-führen, ich vertraue mich dem Erzählfluss einer Geschichte an, lasse mich auf ein geistiges Abenteuer ein. In diesem Moment kann auch ich als Leserin wieder in die aktive Rolle schlüpfen, indem ich meine eigene Vorstellungskraft einsetze, um die Bilder, die ein/e AutorIn verwendet, in mir zum Leben zu erwecken. Auch lasse ich mir die Freiheit nicht nehmen, Erzählungen weiterzuspinnen und manche Geschichten ein wenig nach meinem Geschmack umzudichten: Wer sagt, dass der Held des Romans blond sein muss, wenn ich finde, dass ihm schwarze Locken viel besser stehen? Und vielleicht hat die Heldin an der entscheidenden Stelle noch viel mehr gesagt oder getan, der/die AutorIn hat es nur nicht so genau aufgeschrieben... Ich lese viel und gerne. Besonders zur Vorbereitung von Romanen und Erzählungen, bei denen der geschichtliche Hintergrund sowie der soziale und kulturhistorische Rahmen "stimmen" sollen (als ausgebildete Historikerin kann ich da sogar ziemlich bitzelig sein), ist für mich das Studium einschlägiger Literatur unerlässlich. Aber ich lese auch gerne gute Belletristik zur Unterhaltung, ich mag Comics und sammle mit Liebe gestaltete Bilder- und Märchenbücher.

Was bedeutet für Sie SCHREIBEN?

Schreiben bedeutet für mich leben, er-leben, viele verschiedene Leben leben (von Menschen, Engeln und anderen Geschöpfen, die meine Geschichten bevölkern), diese Leben mit Liebe zu erschaffen und zu gestalten, zu erfahren und sie miteinander zu verknüpfen im selben Atemzug. Schreiben ist Er-fahrungen sammeln auf seelischen, geistigen und spirituellen Ebenen, zu schreiben heißt alte Wege wiederentdecken, neue Pfade auskundschaften, reisen zur Tages- und Nachtzeit, bei Licht und bei Dunkelheit, sich Welten erschließen und schließlich alles, was man da so er-fährt, mit-zu-teilen, die LeserInnen daran teil-haben zu lassen.

Warum schreiben Sie gerade für Kinder und Jugendliche?

Kinder und junge Leute erlebe ich meist als offene, spontane, intuitive und unvoreingenommene Menschen, die noch vorbehaltlos staunen können. Sie halten auf ersten Blick unmöglich Erscheinendes für möglich, natürlich und "normal", besitzen die ursprüngliche, unverfälschte Schöpferkraft, die jedem Menschen in die Seele gelegt ist, doch später in Alltags- und Berufsleben so oft unterdrückt wird. Ich schreibe gern für junge LeserInnen - und für das "Innere Kind" in jedem "Erwachsenen"! -, da fühle ich mich wohl und verstanden, da bin ich "zu Hause".

Wie wichtig ist Ihnen beim Schreiben der/die Adressat/in (der/die unbekannte Leser/in)?

"Den/die unbekannte LeserIn" nehme ich genauso wichtig wie mich selbst. Ich kann meinen LeserInnen nur das vermitteln, was ich aus eigenem inneren und äußeren Erleben erfahre. Mich lediglich an den angeblichen "Bedürfnissen des Marktes" (oder was die Verlagshäuser darunter verstehen) zu orientieren, das kann ich nicht. Ich will es auch gar nicht. Es wäre Verrat an mir und an der schreiberischen Schöpferkraft, die ich als wunderbares Geschenk, aber auch als Auftrag empfinde, voller Verantwortung gegenüber denen zu handeln, die die Ergebnisse meiner Arbeit vorgesetzt bekommen. Es versteht sich von selbst, dass ich Sprache und Ausdrucksweise dem Lesealter anpasse. Bei der Themenwahl bin ich sehr frei, meiner Meinung nach werden junge Leute und besonders Kinder in punkto Aufnahmefähigkeit, sozialer Intelligenz, vernetztem Denken und Fantasie oft unterschätzt. Idee bleibt Idee, ich finde, man kann auch junges Publikum mit "schwierigen" Themen konfrontieren, sofern diese in ansprechender Form aufbereitet werden. Auf keinen Fall lasse ich mir von einem Verlag und/oder einem/einer ängstlichen LektorIn Thema, Schwierigkeitsgrad, Konzept, Linie oder Programm aufzwingen - wenn ich das Gefühl gewinne, ich darf meine individuelle Sicht der Dinge in einer Geschichte gar nicht oder nur auf eine Art und Weise vertreten, dass ich mich nach der Veröffentlichung vor mir selbst schämen müsste, dann ziehe ich das Manuskript zurück. Ich glaube fest daran, dass Kinder und jugendliche LeserInnen ein untrügliches Gespür dafür haben, ob und inwieweit ein/e AutorIn authentisch ist. Und sie haben Recht auf "Echtes", auf "wahre" Geschichten, gleich, ob in märchenhafter-symbolischer Verpackung oder in der Form eines spannenden Krimis. Künstliche pseudo-kindliche Konstruktionen zeugen meiner Ansicht nur davon, dass der/die VerfasserIn vergessen hat, wie es ist, ein Kind zu sein.

Gibt es Themen, die Sie nicht loslassen, die Sie schon öfters in Ihren Texten angegangen sind?

Themen, die sich - in abgewandelter Form - in vieler meiner Geschichten wiederfinden:  Selbstfindung, Suche nach der Gottheit  Liebe, Beziehungen, Freundschaft, Loyalität  Treue zu sich selbst und seinen Zielen  Weltreligionen, verschiedene Kulturen  Verschiedene Welten und Existenzebenen, spirituelle Grenzerfahrungen  Soziale Gerechtigkeit, Integration, multikulturelle Gesellschaften  Umweltfragen

Meinen Sie, dass Geschichten die Wirklichkeit beeinflussen und ändern können?

Jeder Umwelteinfluss hat seine Auswirkungen auf die Bewohner unseres Planeten, im Kleinen wie im Großen. Alles hat seine Wirkung, gleichgültig ob wir sie aufmerksam untersuchen, sie nur ahnen oder für den Moment gar nicht bewusst wahrnehmen. In ähnlicher Weise ist für mich auch etwas Geschriebenes ein "Umwelteinfluss", der starke Auswirkungen haben kann: man denke nur an Martin Luthers Thesen oder an den Wirbel, den ein Zeitungsartikel auszulösen vermag! Warum soll dieses geistige Prinzip bei Kinder- und Jugendbuchliteratur anders sein? Natürlich beeinflussen Geschichten die Leserschaft, gute Bücher können ein Kind für sein weiteres Leben prägen, ihm Mut, Selbstvertrauen und positive, kreative, lebensfrohe Bilder schenken. Wenn LeserInnen jeden Alters aus anregenden Geschichten Motivation für Veränderungen bei sich selbst und in ihrem persönlichen Umfeld schöpfen, dann verändern auch Kinderbücher die Welt, für Kinder und Eltern.

Wie fühlen Sie sich, während Sie an einem neuen Buch arbeiten?

Bei der Arbeit an einem neuen Buch fühle ich mich sehr, sehr lebendig, ich bin und bewege mich gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen, fühle mich aber trotzdem ganz, ganz und vollständig, viel kompletter als im normalen Alltag, wenn ich z.B. abwasche oder zwei zusammenpassende Socken suche. Es kribbelt in mir, ich spüre, wie die Energie durch mich fließt, oft wird mir sehr warm (auch wenn es kühl ist im Raum) und ich schwitze. Wenn wirklich alles "stimmt", ich ganz im Schreiben aufgehe, ich vollständig in der Geschichte bin, dann vergesse ich alles andere um mich herum. Mein Lieblingssänger kann die schönste Arie im Radio singen, das Telefon kann läuten, so lang es will, vor dem Fenster kann ein Presslufthammer lärmen - ich höre es nicht mehr, ich bin "woanders". Dann verliere ich auch das Gefühl für Raum und Zeit (zumindest für die Zeit, wie sie auf diese Planeten gemessen wird, für mich ist Zeit etwas sehr Subjektives und Geheimnisvolles), und es kann passieren, dass ich am Abend zu schreiben anfange (ich liebe die Nacht fürs Schreiben) und dann später, irgendwann, wieder "aufwache", auftauche aus meiner Geschichte wie aus der Tiefe eines Sees, dem man nicht auf den Grund sehen kann, dass ich langsam von meiner Reise zurückkomme, mich in unserer Wirklichkeit im Hier und Jetzt wiederfinde und mich wundere, dass schon die Vögel zwitschern und es im Osten bereits hell wird... Hin und wieder (viel zu oft, finde ich) bleiben die Ideen aus, ich bin wie blockiert, fühle mich von allen Energien abgeschnitten und aller Schöpferkraft beraubt. Ich weiß, ein Verlag wartet auf ein Manuskript, das ich schon letzte Woche hätte fertig stellen sollen, ich bin unruhig, gereizt und nervös (unleidlich, würden meine Freunde ergänzen, denn ich bestehe ja immer darauf, dass man mir jederzeit ehrlich die Meinung sagen kann).

Welchen Stellenwert hat Humor für Sie?

Humor ist beim Schreiben wie im Leben eine lebensverschönernde und -verlängernde Qualität, die in Literatur keinesfalls fehlen darf. Mit Humor lässt sich jedes noch so schwer erscheinende Problem leichter angehen, mit Humor kann man die heikelsten Situationen bestehen und selbst tiefe Klüfte überbrücken, die Menschen von einander trennen mögen. AutorInnen, denen der Humor abhanden gekommen ist, sollten meiner Ansicht nach zuerst Urlaub oder eine Therapie machen, bevor sie sich wieder an Kinder- und Jugendbuchliteratur wagen - ohne Humor werden sie keinen Zugang zu ihrem jungen Publikum finden, jeder junge und junggebliebene Mensch lacht gerne und liebt es, seine Freude mit anderen zu teilen.

Wären Sie nicht Autorin, welcher Beruf wäre für Sie vorstellbar?

Das Wort "Beruf" darf nicht mit dem Begriff "Job" gleichgesetzt werden. Ein Job dient zum Erfahrungen machen, zum In-Neues-Hineinschnuppern, zum Überleben, zum Geldverdienen, zur Überbrückung, bis man seinen richtigen Beruf ausüben kann, bis man zu seiner wahren Berufung, seiner wahren Bestimmung im Leben gefunden hat. Ein Job ist eine gute, praktische Sache, nichts für das man sich schämen müsste. Aber ein Beruf ist mehr als ein Job, für mich zumindest. "Jobs" habe ich schon viele gehabt, und ich nehme auch immer wieder welche an (und bin dankbar dafür, wenn ich im richtigen Augenblick einen finde), wenn ich Geld brauche und knapp bei Kasse bin. Doch "Beruf" kommt von "Berufung", von "gerufen werden". Ich fühle mich im wahrsten Sinne des Wortes dazu aufgerufen, Geschichten zu erleben und zu erfahren, im Innen wie im Außen, Geschichten zu erzählen, aufzuschreiben - sie allen Menschen mitzuteilen, die sich für ähnliche Fragen und Aufgaben interessieren wie ich. Ich habe Freude daran, mich mit meinen LeserInnen auszutauschen und mit ihnen gemeinsam neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen. "Feed-back" ist für mich überaus wichtig, in Diskussionen mit Kindern und Jugendlichen habe ich schon viel gelernt, manche neue Denkansätze verdanke ich meiner kritischen Leserschaft! Deswegen sind auch alle anderen Berufe, die für mich in Frage kämen, mit dem Geschichten-Erfahren/Erzählen/Austauschen eng verwandt:  Weltenwanderin, notfalls mit Bettelschale und Wanderstab  Opern-, Theater- oder Filmregiseuse  Lehrerin im weitesten Sinn, viele Gebiete denkbar (Sprachen, Kunst und Kultur, Geschichte, Philosophie und Religion, etc)  Malerin, Bildhauerin und/oder Töpferin  Schauspielerin oder (wenn ich den nötigen Stimmumfang hätte) Opernsängerin

Leseprobe

"Beim Abendessen im Hotel erzählte Vayu seinen Eltern von Sitas Kummer. 'So etwas darf doch nicht wahr sein!', empörte er sich. 'So wie Keshava sind früher nur Sklaven behandelt worden! Und Sita tut so, als sei das ganz normal. Indien ist doch heute eine Demokratie, alle Menschen sind frei! Oder nicht?'
'Auf dem Papier schon!', meinte der Vater mit gedämpfter Stimme. Unauffällig drehte er sich nach den anderen Gästen um. Doch niemand schien sich für das Thema zu interessieren. Trotzdem sprach der Vater ziemlich leise. 'Leider haben in einigen Gegenden noch alte .....' - er suchte nach dem richtigen Wort - '.... veraltete Traditionen überlebt, die mit unserem heutigen Verständnis von Freiheit und Menschenwürde nichts mehr zu tun haben. Hast du gewusst, dass Swami außer Lehrer und Herr auch Sklavenhalter bedeuten kann?'
Vayu war sprachlos. Der Vater hob bedauernd die Schultern. 'Bis sich das in Indien ändert, Sohn, wird es, fürchte ich, noch zwei, drei Generationen dauern.'
'So lange kann Keshava nicht warten', widersprach Vayu heftiger, als er eigentlich wollte. 'Und Sita auch nicht. Sie sind - sie waren Klassenkollegen.' Er sah seine Mutter unde Ritu an. 'Keshava ist Sitas Freund.' Lustlos stocherte er in seiner Gemüse - Masala herum. Obwohl er sonst die mit Curry gewürzten scharfen Soßen mit Reis gerne mochte, schmeckte ihm an diesem Abend das Essen nicht. 'Kannst du da nicht etwas unternehmen?', fragte er, ohne seinen Vater anzusehen. 'Du kennst doch so viele Leute, beruflich und auch sonst!'
Der Vater schnappte erschrocken nach Luft. Er nahm einen großen Schluck Mineralwasser, bevor er antwortete. 'So Leid es mir persönlich für Sita und ihren Freund tut', sagte er dann in sachlichem Ton, 'aber in diesem Fall lässt sich meines Wissens gar nichts machen. Vayu, bitte versuche zu verstehen', setzte er beschwörend hinzu, als er Vayus versteinertes Gesicht wahrnahm, 'ich unterstütze deine Kusinen gern bei ihrer Ausbildung. Sie werden bessere Berufsaussichten haben als andere Mädchen in ihrem Dorf. Aber ich kann nicht auch noch allen ihren Freunden helfen! Das übersteigt meine Möglichkeiten. Und - ich möchte mich auch nicht mit den alt eingesessenen Familien in Karnataka anlegen! Ich habe keine Lust, mich in den Sumpf der Lokalpolitik hineinziehen zu lassen, um es einmal klar auszusprechen!'
Ritu hatte mit großen Augen zugehört."

(aus: Rückenwind für Vayu. Eine Geschichte aus Indien, LILLA GORILLA, BuchKlubBuch, Band 23, August 2003, S. 40 - 41)

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