Sonja Kaiblinger

Eschengasse 7-9/7
2201 Seyring
 

Lebenslauf

Sonja Kaiblinger wurde 1985 in Krems geboren. Sie hat als Eisverkäuferin, Museumsführerin, Werbetexterin, Nachtwächterin, Flughafen-Mitarbeiterin und Werbespot-Darstellerin gearbeitet, bevor sie als Lehrerin ihre Brötchen verdiente. In jeder freien Minute bringt sie die Geschichten zu Papier, die ihr im Kopf herumspuken. Sie lebt in der Nähe von Wien und in Traismauer.

Neuerscheinungen:

"Scary Harry - Von allen guten Geistern verlassen" Loewe, 2013. Auszeichnung der Stiftung Lesen: "Leipziger Lesekompass" , März 2014. Wird zurzeit übersetzt ins Dänische und Niederländische.
"Scary Harry - Totgesagte leben länger", Loewe 2014
"Kuhfladenwalzer", Loewe 2014

Honorare

einzelne Schullesung: € 250,-, mehrere Lesungen pro Tag günstiger
öffentliche Lesung nach Vereinbarung
Schreibwerkstätte auf Anfrage
Fahrt- und Übernachtungsspesen

Für längere Projekte Honorar nach Vereinbarung

Interview

Was bedeutet für Sie LESEN?

Lesen bedeutet für mich, meinem echten Leben für kurze Zeit zu entfliehen, um mit der Figur aus dem Buch allerlei Abenteuer in anderen Ländern oder anderen Zeiten zu erleben - und das alles praktisch vom Sofa aus.

Was bedeutet für Sie SCHREIBEN?

Schreiben ist wie Lesen, nur intensiver. Während man beim Lesen eine schöne Geschichte quasi serviert bekommt, ist der Autor beim Schreiben selbst gefordert. Wenn man ganz tief in die Geschichte und in die Figuren eintaucht, kann man auch schon mal alles ringsum vergessen. Ein merkwürdiges Gefühl, aber zugleich auch spannend und aufregend.

Warum schreiben Sie gerade für Kinder und Jugendliche?

Es gibt keine ehrlichere Zielgruppe als Kinder und Jugendliche. Sie halten sich mit Lob und Kritik nicht zurück, lassen sich auf die Geschichte ein und können sich auch für einen Buch (oder eine Figur daraus) begeistern. Dazu lese ich selbst mehr Kinder- und Jugendbücher als andere Bücher. Außerdem bin ich selbst ziemlich kindisch - kichere gern und mag Kleidung mit niedlichen Tiermotiven. Das klassische Peter-Pan-Syndrom.

Wie wichtig ist Ihnen beim Schreiben der/die Adressat/in (der/die unbekannte Leser/in)?

Sehr wichtig. Ich versuche, während des Schreibens immer wieder mit Kindern und Jugendlichen über den Text zu reden und mich von ihnen inspirieren zu lassen. Trotzdem will ich nicht zu "kindgerecht" oder gar in einer gekünstelten Sprache zu ihnen sprechen. Das finde ich ganz furchtbar. Ich glaube, wenn man sich krampfhaft an eine Zielgruppe anpasst und selbst ganz anders tickt, merken das die Leser sofort.

Gibt es Themen, die Sie nicht loslassen, die Sie schon öfters in Ihren Texten angegangen sind?

Ja, davon gibt es viele. Natürlich hätten wir da die Klassiker wie erste Liebe und Freundschaft,  aber beispielsweise in "Scary Harry" wird auch der Tod thematisiert, wenn auch auf eine amüsante, gar nicht gruselige Art und Weise.

Meinen Sie, dass Geschichten die Wirklichkeit beeinflussen und ändern können?

Ich gebe zu, in vielerlei Hinsicht will ich einfach unterhalten, ohne die Wirklichkeit dadurch großartig zu verändern und zu verbessern. Wenn jemand das Buch zuschlägt, sich danach gut fühlt und die Figuren ein kleiner Teil seines Lebens geworden sind, freue mich riesig darüber. Ich sehe da auch gar nichts Schlimmes daran.

Wie fühlen Sie sich, wenn Sie an einem neuen Buch arbeiten?

Es ist verrückt. Ich schaffe es, mich so in einen Text zu versetzen, dass ich die Jahreszeit draußen vor dem Fenster vergesse. Ich werde gesellschaftsunfähig. Zerstreut. Nicht ansprechbar. Kritzele ständig wie besessen in mein Notizbuch. Starre abwesend aus Fenstern. Höre Stimmen in meinem Kopf. Alles in allem reif für die Klapse. Aber es normalisiert sich - zum Glück.

Welchen Stellenwert hat Humor für Sie?

Für mich ist er wie der Kleber, der alles zusammenhält. Der beste Plot, die besten Charaktere würden bei mir nicht ohne Humor funktionieren. Der Text wäre unvollständig und vermutlich hätte ich selber keinen Spaß daran.

Wären Sie nicht Autor, welcher Beruf wäre für Sie vorstellbar?

Ich unterrichte einige Stunden pro Woche an einer Tourismusschule, was mir große Freude bereitet. Als Kind war es jedoch mein Traum, Schauspielerin zu werden. Aber inzwischen mag ich es nicht mehr, wenn mir das Drehbuch irgendwelche Wörter in den Mund legt - ich will sie viel lieber selber schreiben.

Werkliste

Scary Harry – Totgesagte leben länger

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Meike Haas, Sonja Kaiblinger

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Von allen guten Geistern verlassen (Scary Harry, Band 1)

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