Susanne Knauss

Karl-Wiser-Straße 29
4020 Linz
t: +43(0)664 / 4546364
f: +43(0)7718 / 72054
susanne@susanneknauss.com
 

Lebenslauf

Susanne Knauss, 1959 in Stuttgart geboren, schreibt und lebt in Linz.
Das Hobby Schreiben begleitete sie stets auf ihrer internationalen Karriere
als Touristikerin.

Als Mutter eines einstmals lesefaulen Sohnes begann sie kurze, spannende
Lern-Ratekrimis mit Nachhilfeeffekt in Deutsch zu schreiben.

Gemeinsam mit Martin Selle brachte sie Bücher heraus mit im Text eingearbeiteten Sprachrätseln wie: "Der Schattenmann" und
"Der Maskenmann!".

Mit der Serie "Time Twister" liegt eine neue Buchreihe vor, die Lesemotivation und Wissenszuwachs inspiriert und kreativ verknüpft.
Im Unterricht wie auch Zuhause.

Susanne Knauss veranstaltet erfolgreich interaktive Lesungen
an den Volksschulen in Österreich und Deutschland.

"Der Kommissar bist du!" für 3. und 4. Klassen Volksschule

"Der Lesezug ist da!" für 1. und 2. Klassen Volksschule

Die Kinder werden viel Spaß haben und gleichzeitig zum sinnerfassenden Lesen
motiviert und vertiefen so ganz nebenbei ihre Deutschkenntnisse

Honorare

Dauer der Veranstaltung: ca 50 - 60 Minuten
Kosten: nach Rücksprache mit der Autorin

Interview

Was bedeutet für Sie LESEN?

Lesen bedeutet für mich Wissen tanken, Weiterbildung in allen Lebensbereichen, Informationen über die Kultur anderer Länder und Sitten erhalten und ein erholsames Eintauchen in die Welt der Fantasie.

Was bedeutet für Sie SCHREIBEN?

Wenn ich schreibe, dann kombiniere ich reale Erlebnisse mit Fiktion. Ich drücke im Schreiben auch meinen Hang zu Krimis aus. Die Geschichten, die einem so im Kopf herumspuken, niederzuschreiben, daran herumzuwerkeln, bis sie einem gefallen, ansprechen und die Aussagen treffen ist ein erfüllendes Glücksgefühl.

Warum schreiben Sie gerade für Kinder und Jugendliche?

Ich liebe es, Kindern mitzuteilen, wie lustig und spannend es sein kann, 'Deutsch' lesen und schreiben zu lernen. Deshalb sind meinen Kurzgeschichten der Serie "Der Kommissar bist du!", auch listige Wortschatz-, Grammatik-, und Rechtschreiberätsel beigefügt.

Wie wichtig ist Ihnen beim Schreiben der/die Adressat/in (der/die unbekannte Leser/in)?

Meine Leser sind das Wichtigste überhaupt! Kinder lesen, wenn Bücher sie ansprechen. Ich habe ständig Kinder vor Augen, wenn ich schreibe. Ich fühle mich dann selbst wieder wie ein Kind.

Gibt es Themen, die Sie nicht loslassen, die Sie schon öfters in Ihren Texten angegangen sind?

Nicht direkt. Am liebsten mache ich aus Erlebtem einen Krimi. Wertvermittlung und die Anregung zum Nachdenken darf dabei natürlich nie zu kurz kommen.

Meinen Sie, dass Geschichten die Wirklichkeit beeinflussen und ändern können?

Ja, ich denke, Menschen können sich durch Geschichten Anregungen holen, ihrem Leben eine bestimmte Richtung zu geben und so vielleicht Beiträge leisten, die die Wirklichkeit beeinflussen. In meinen Geschichten z.B. sind die Kinder selbst der Kommissar. Wenn Sie sich mit den positiven Helden identifizieren, führt das hoffentlich sie selbst in eine positive Richtung in der Wirklichkeit.

Wie fühlen Sie sich, während Sie an einem neuen Buch arbeiten?

Ich fühle mich, wie schon gesagt, selbst wieder wie ein Kind. Ich versuche in meinen Krimis Fallen zu stellen, die der Leser nur mit List und Tücke überwinden kann. Ich stelle tausend Fragen an alle, die mir über den Weg laufen und mir selbst - und ich esse Eis und Schokolade.

Welchen Stellenwert hat Humor für Sie?

Einen sehr hohen Stellenwert. Man muss über sich selbst lachen können. Ich nehme, manchmal zum Leidwesen meiner Umgebung, fast alle Situationen mit Humor.

Wären sie nicht Autorin, welcher Beruf wäre für Sie vorstellbar?

Ich bin mit Leib und Seele Touristikerin - wenn ich nicht gerade wieder Kurzkrimis ausdenke.

Leseprobe

Vor 103 Jahren

In einer dunklen Nacht schlugen die Wellen gegen das Ufer.
Der Junge und seine Schwester schlichen in die Kajüte hinab.
Sie stellten das Buch an seinen Platz zurück, als ob nichts geschehen wäre.
Wieder oben an Deck des Hausbootes, das Leporello hieß, stolperte die Schwester plötzlich und fiel in die Kajüte zurück.
"Hilfe!", schrie sie.
Sofort drang die Stimme aus dem Inneren des Buches:
"..n O.t, ..n W..t, w.it f..t…
"Es geschieht wieder!" Aber der Bruder streckte seinen Arm in die Kajüte und zog seine jüngere Schwester heraus.
"Lauf! Lauf!", rief sie.
"Nein", sagte der Bruder. "Wir müssen es verschließen!
Hier, jetzt und für immer!"
Sie versperrten die Kajüte mit einem schweren Eisenschloss.
Den Schlüssel warfen sie in den Fluss hinaus.
"Jemand könnte die Kajüte eines Tages öffnen", meinte die Schwester besorgt.
"Das darfst du nicht einmal denken", sagte der Bruder.
"Aber wenn?"
"Dann … dann helfe ihnen Gott!"

103 Jahre später

Diesmal geht es um dein Leben, Vater! Ist uns allen klar, wie gefährlich das ist?
Ja. Deshalb habe ich diese beiden ausgewählt.
Und wenn sie aufgeben wie die Kinder vor 103 Jahren?
Dann sterbe ich heute. Wir haben gewusst, dass es so kommen kann.
Also Prüfung 1, Tapferkeit, beginnen?
Beginnen. Es ist unsere ewige Aufgabe, das Wissen in den Büchern zu erhalten.
Wir brauchen junge Hilfe.
Sie kommen!
Schnell! Aber sie dürfen uns noch nicht sehen!

Top Secret-Eintrag
Leporello: 2014-02-11/1
Name: Tom und Lena
Alter: 9 und 8
Kontaktaufnahme: Begonnen
Rückkehr: Unwahrscheinlich

Etwas Seltsames

Lena schaute auf die Uhr: 12.03 Uhr.
Um diese Zeit bemerkte sie zum ersten Mal etwas Seltsames.
"Tom! Hörst du das?"
Tom sah seine achtjährige Schwester an und seufzte. "Was denn?"
"Dieses Geräusch … Hört sich gruselig an.
Da! Da ist es wieder!"
Tom und Lena gingen von der Schule nach Hause, den Uferweg der Donau entlang.
Sie erreichten gerade den wild wuchernden Auwald.
Tom lauschte. Lena war zwar ständig neugierig,
aber so aufgeregt hatte er sie noch selten erlebt.

"Lena, du …"
"Hör genau hin. Scheint aus der Bucht zu kommen."
"Oder aus deiner blühenden Fantasie", murmelte Tom.
"Komm, Mama wartet mit dem Essen."
Lena wollte schon Richtung Flussarm laufen,
da bemerkte sie zum zweiten Mal etwas Seltsames.
"Tom, da ist es wieder. Klingt wie … wie Wehklagen."
Lena drehte sich um.
Sie standen an der Wegstelle, wo der Waldbach in die Donau floss.
Im Sommer kamen sie oft zum Baden hierher in diesen Flussarm der
einer Bucht glich.
In Toms Fantasie war die Sandbank ein weißer Meeresstrand und die Donau
ein blauer Ozean.
Aber heute war etwas anders als sonst.
"Ich höre nur den Wind in den Weiden rauschen", sagt Tom.
"Komm endlich. Mama wird sauer, wenn das Essen kalt wird."
Tom wollte weitergehen.
"Warte!" Lena ging ein paar Schritte auf die Bucht zu.
Tom seufzte. Er hörte genauer hin, damit Lena zufrieden war.
"Nun mach schon …" Plötzlich verstummte er.
Tatsächlich. Ein Murmeln und Klagen!
"Unser Flussarm!" Lena deutete zur Bucht im wuchernden Uferwald.
"Die Laute kommen von dort!"
Wild wachsende Sträucher der Haselnuss, knorrige Weiden und dichtes Gestrüpp
aus Lianen wuchsen rund um den Donauarm.
Ein richtiger Urwald. Die Weiden wucherten meterweit
über die Uferfelsen ins Wasser hinaus.
Fast die ganze Bucht versteckte sich in diesem Auwald.
"Wir sehen nach", sagte Lena.
"Nein", widersprach Tom. "Wir gehen jetzt heim und
… Lena? Lena, wo bist du?"
"Lena!"
Keine Antwort.
"Leeenaaa!"
Nichts…

 

Aus der Serie Time Twister:
"Die unglaubliche Reise ins Ich"

ERlesenES SACHWISSEN - Bildung für unsere Kinder
Susanne Knauss mit Martin Selle im Amrun-Verlag
ISBN 9-783 944 729 381

Werkliste

"besser Deutsch" sprechen und schreiben

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Spion X

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